Milben

Hausstaub- und Vorratsmilben gehören zu den häufigsten Auslösern von Allergien in Innenräumen. Die Symptome einer Milbenallergie ähneln oft einer Erkältung, und bleiben daher lange unerkannt. Dabei lässt sich die Allergie gut diagnostizieren und behandeln.

MILBENALLERGIE ERKENNEN

Milben fühlen sich in einem feucht-warmen Klima besonders wohl – etwa in Matratzen, Teppichen, Vorhängen, Polstermöbeln und Stofftieren. Ursache der Allergie sind nicht die Milben selbst, sondern ihre winzigen Ausscheidungen. Diese gelangen über die Atemwege in den Körper und lösen eine Immunreaktion aus. Die Beschwerden treten meist ganzjährig auf und verschlimmern sich häufig nachts, am frühen Morgen oder in der Heizsaison durch trockene Luft.

Diagnostik

Bei Verdacht auf eine Allergie stehen in den Allergie-Ambulatorien Niederösterreich verschiedene Testmöglichkeiten zur Verfügung. Welche Diagnostik zum Einsatz kommt, legen unsere Ärzt:innen im persönlichen Gespräch mit Ihnen fest.

VORBEREITUNG AUF IHREN TERMIN

  • Bitte bringen Sie Ihre E-Card sowie eine haus- oder fachärztliche Überweisung zu Ihrem ersten Termin mit, damit Ihre Kasse (ÖGK, SVS, BVAEB, etc.) die entsprechenden Kosten übernimmt. Wenn Sie keine Überweisung haben, müssen wir Ihnen alle erbrachten Leistungen privat verrechnen.
  • Bitte bringen Sie nach Möglichkeit den ausgefüllten Patientenfragebogen sowie die Datenschutzerklärung zu Ihrem Termin mit.
  • Wenn Sie Ihren vereinbarten Termin nicht einhalten können, informieren Sie uns bitte mindestens 24 Stunden vor dem Termin. Für nicht rechtzeitig abgesagte Termine behalten wir uns das Recht vor, Ihnen ein Ausfalls-Honorar von € 50,00 in Rechnung zu stellen.
  • Für optimale Ergebnisse bitten wir Sie, etwaige Allergiepräparate (z.B. Tabletten) 4 Tage vor der Testung abzusetzen. Cortisonhaltige Präparate sollten 14 Tage vor dem Termin nicht mehr eingenommen werden. Inhalatoren mit Cortison müssen nicht abgesetzt werden.

Symptome

  • Rinnende oder verstopfte Nase
  • Chronischer Schnupfen
  • Niesreiz (morgens oft besonders stark)
  • Juckende, tränende, gerötete oder geschwollene Augen
  • Reizhusten oder Hustenreiz
  • Juckender Rachen
  • Atembeschwerden, ev. mit pfeifendem Atemgeräusch
  • Allergisches Asthma
  • Schlafstörungen durch nächtliche Atemprobleme
  • Juckende Haut
  • Hautausschläge (Urtikaria, Nesselausschlag, Neurodermitis) oder Ekzeme
  • Allgemeines Krankheitsgefühl oder Abgeschlagenheit

Terminvereinbarung

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